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II. Von drien personen und von drien gaben.

Der wäre gottes grus, der da kumet von dem himelscheu flüt vs dem brunen der vliessenden drivaltekeit, der hat so grösse kraft, das er dem lichamen beniniet alle sine mäht, und machet die sele ir selben offenbar, das si sihet dich selben den heligen gelich und emphahet deiie an sich gotlichen schin, so scheidet die sele von dem lichamen mit aller ir macht, wisheite, liebin und gerunge; sunder das minste teil irs lebendes belibet mit dem lichame als in eiine süssen schlaffe. So sihet sü einen ganzen got in driü personen und bekenet die drie personen in eime gotte vngeteilet. So grusset er si mit der hove spräche die man in dirre kuchin nit vernimet, und kleidet sü mit den kleidern, die man ze den palaste tragen sol und git sich in ir gewalt. So mag sü bitten und vragen was si wil, des wirt si beriht. Warvmbe si mit beriht wirt, das ist du erste sache von drien. So zühet er si fürbas an ein heimliche stat. Da můs si [5] für nieman bitten noch fragen, wan er wil alleine mit ir spilen ein spil das der lichame mit weis, noch die dörper bi dem phlüge noch die Ritter in dem turnei, noch sin mifieklichl müter Maria, der mag si nüt gepflegen da. So swebent si fürbas an ein wunenriche stat, da ich nüt vil von sprechen mag noch wil. Es ist ze notlich; ich engetar, wan ich bin ein vil sündig monsche. Mer weile der endelose got die grundelose sele bringet in die höhin, so verlüret si das ertrich von dem wunder, und bevindet nüt, das si je in ertrich kam. Wefie das spil allerbest ist, so můs man es lassen. So sprichet der blüiende Got: Junefrö, ir müssent vch neigen, so erschriket si: Herre, nu hast du mir hie so sere verzogen, das <ich dich in minein lichamen mit keinem orden mag geloben, sunder das ich eilende lide und gegen dem lichame strite: So sprichet er: Eya, du liebü tube, din stimme ist ein seitenspil minen oren; dine wort sint wurtzen minem munde, dine gerunge sint die miltekeit miner gäbe. So sprichet sü: Lieber herre, es můs sin als der wirt gebütet. So er—süfzet si mit aller mäht, das der lip erweget wirt. So sprichet der licham: Eya frowe, wa bist du nu gewesen? Du kumest so mineklich wider, schone und creftig, frie und sinenrich. Din wandelen hat mir benomen minen smak, rüwe, farwe und alle min mäht. So sprichet si: Swig, morder, la din klagen sin; ich wil mich iemer hütten vor dir, das min vient verwundet sie, das wirret vns nüt, ich frowe mich sin.
Dis ist ein grüs, der hat manige ädern, der dringet usser dem vliessenden gotte in die armen, dürren seien ze allen ziten mit nüwer bekantnüsse, und an nüwer beschöwunge, und in sunderliche gebruchunge der nüwer gegenwürtekeit. Eya süslicher got, fürig inwendig, blügende vswendig; nu du dis den minesten hast gegeben, mohte ich noch ervarn das leben, das du dinen meisten hast gegeben, darvmbe wolt ich dest langer qweln. Disen grüs mag noch můs nieman empfan, er si defie vberkomen und ze nihte worden.
In disem grüsse wil ich lebendig sterben;
Das wögen mir die blinden heligen niemer verderben.
Das sint die da minent vnd nit bekennent.