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V. Von dem qwale und von dem lone der helle.
Min licham ist an langer qwale, min sele.ist an hoher—wuiie, wan si hat beschowet vnde mit armen vmbevangen iren lieben alzernale. Von ime hat si die qwale, die vil arme. So zuchet er si, so vlüset si. Si kan sich mit enthalten, vntz er sü bringet in sich selber. So spreche si gerne und si emnag. So ist si gar verwunden in die wunderlichen drivaltekeit mit hoher einunge. So lat er si ein kleine, das si geron möge. So gert si sines lobes, das kan si nach irem willen mit vinden. Ja si wolte das er si zu der helle senden wolte, vf das er von allen creaturen über vnmasse gelobet werde. So sihet si in an und sprichet im zu: Herre gip mir dinen segen. So sihet er si an und zühet si wider, und git ir einen grůs,
[8] Dem der licham sprechen nit müs.
So spricht der licham zu der sele:
Wa bist du gewesen? Ich mag nit me.
So spricht die sele: Swig, du bist ein tore.
Ich wil mit mime liebe wesen,
Soltest du niemer me genesen.
Ich bin sin fröde, er ist min qwale.
Dis ist ir qwale, niemer müsse si genesen.
Dise qwale müsse dich bestan,
Niemer müsest du ir entgan.